Voruntersuchung und Beratung zur refraktiven Laserchirurgie (Lasik)

Werden Kontaktlinsen nicht vertragen oder ist eine Brille nicht erwünscht, kann eine Augenoperation die Fehlsichtigkeit verringern oder ausgleichen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der refraktiven Chirurgie, um Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung zu korrigieren. Hierzu zählen z. B. Laserkorrekturen (LASIK, Femto-LASIK, Trans-PRK, LASEK etc.), intraokurale Kontaktlinse (ICL), refraktiver Linsenaustausch (RLE) und Hornhautimplantate.

Nach dem Eingriff ist die Fehlsichtigkeit ausgeglichen, im Normalfall brauchen Sie dann keine Sehhilfe mehr. Welche Augenlasermethode für Sie geeignet ist, entscheidet sich nach Ihren individuellen Voraussetzungen und der Art Ihrer Fehlsichtigkeit. Wir nehmen eine Voruntersuchung vor und beraten Sie gern persönlich zum Thema refraktive Chirurgie.

LASIK

LASIK (Laser in situ Keratomileusis) ist eine Lasermethode zur operativen Behebung von Fehlsichtigkeiten des Auges. Hiermit können Kurz- und Weitsichtigkeit bis zu einer bestimmten Dioptrienzahl sowie Hornhautverkrümmungen behandelt werden.

Es gelten folgende Grenzbereiche, die mit dieser Operationsmethode behandelt werden können:
– Kurzsichtigkeit: bis -10 Dioptrien
– Weitsichtigkeit: bis +4 Dioptrien
– Hornhautverkrümmung: bis 6 Dioptrien

Zuerst bekommen Sie betäubende Augentropfen. Wenn die Wirkung eintritt, wird die oberste Schicht der Hornhaut wird mit einem Mikrokeratom (Präzisionsskalpell) eröffnet und zur Seite geklappt. Nun kann mit dem Excimerlaser die Oberfläche geformt werden, so dass scharfes Sehen wieder möglich ist. Nach der Korrektur der Fehlsichtigkeit wird die Hornhautlamelle wieder zurückgelegt. Sie haftet ohne Naht.

Femto-LASIK

Hierbei wird eine dünne, oberste Schicht der Hornhaut mit dem Femtosekundenlaser gelöst und zur Seite geklappt. Danach erfolgt die Sehkorrektur der Hornhaut mit dem Excimerlaser. Im Gegensatz zur LASIK-Methode ist der Hornhautdeckel (Flap) dünner und Komplikationen, wie z. B. ein Fehlschnitt, sind geringer. Sollte es doch mal dazu kommen, kann der Schnitt sofort wiederholt werden. Zudem können Fehlsichtigkeiten präziser ausglichen werden.

Trans-PRK (berührungslos!)

Bei der Trans-PRK (Transepitheliale photorefraktive Keratektomie) tragen wir mit einem Excimerlaser die oberste Hornhautschicht (Epithel) ab. Dies erfolgt berührungslos und ohne Schnitt. Anschließend wird die Fehlsichtigkeit durch einen präzisen Abtrag im Hornhautstroma korrigiert. Die SmartSurf- Technologie sorgt für einen besonders glatten Hornhautabtrag und einen schnelleren Heilungsprozess im Vergleich zu herkömmlichen PRK-Verfahren. Das Verfahren ist auch für Patienten geeignet, die Kontakt- oder Wassersport betreiben.

LASEK

Die LASEK (Laser-epitheliale Keratomileusis) ist eine Weiterentwicklung der PRK (Photorefraktive Keratektomie) und eine klassische Methode der Laserbehandlung. Hierbei weicht eine Flüssigkeit das Deckhäutchen der Hornhaut auf. Dann wird eine dünne Schicht der Hornhaut abgelöst und beiseitegeschoben. Es erfolgt hierbei kein Schnitt in die Hornhaut (geringeres Infektionsrisiko), die LASEK auch bei dünner Hornhaut durchgeführt werden. Anschließend können mit dem Excimerlaser Kurzsichtigkeit (bis -8 Dioptrien), leichte Weitsichtigkeit (bis +3 Dioptrien) und Hornhautverkrümmung (bis 6 Dioptrien) korrigiert werden.

Phake Implantate

Bei der Implantation von Phake Intraokularlinsen wird eine ultradünne Kunstlinse zusätzlich zu der natürlichen Linse in das Auge eingesetzt. Dabei wird durch einen winzigen Schnitt am Rand der Hornhaut die gefaltete Kunstlinse in das Auge eingebracht. Die Linse entfaltet sich dann langsam von selbst. Dieses Verfahren eignet sich vor allem für jüngere Patienten (bis ca. 45 Jahren) zur Korrektur einer hohen Fehlsichtigkeit (Kurzsichtigkeit bis etwa -20 Dioptrien, Weitsichtigkeit bis + 10 Dioptrien, Hornhautverkrümmung bis ca. -6 Dioptrien). Durch die vorhandene natürliche Linse kann in Ferne und Nähe (sofern keine Altersweitsichtigkeit vorliegt) eine optimale Sehschärfe erreicht werden. Ändert sich die Stärke, ist ein Austausch der Linse jederzeit möglich.

ICL (Intraokulare Kontaktlinse)

Intraokulare Kontaktlinsen (ICL) sind Hinterkammerlinsen, die zwischen Iris und natürlicher Linse eingesetzt werden und hohe bis sehr hohe Fehlsichtigkeiten (Kurz- und Weitsichtigkeit) ausgleichen können. Es kann auch gleichzeitig eine Hornhautverkrümmung ausgeglichen werden. Die Linse wird durch eine kleine Öffnung am Rand der Hornhaut dauerhaft in das Auge implantiert. Der Schnitt verheilt nahtlos. Bei Bedarf kann sie wieder entfernt und ausgetauscht werden. Die intraokulare Kontaktlinse ist unsichtbar und nicht zu spüren.

Clear-Lens-Operationen (Clear-Lens-Exchange)

Bei der Clear-Lens-Operation (Refraktiver Linsenaustausch, CLE) wird die körpereigene Augenlinse entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Das Verfahren gleicht der Behandlung des grauen Stars. Mit zunehmendem Alter stellt sich neben einer Fehlsichtigkeit meist zusätzlich eine altersbedingte Weitsichtigkeit ein. Beide Fehlsichtigkeiten können mit einem refraktiven Linsenaustausch korrigiert werden. Mehrstärken-Kunstlinsen (Multifokallinsen) ermöglichen z. B. sowohl eine gute Fernsicht als auch eine deutlich verbesserte Nahsicht.

Augenärzte im Arabellahaus
Dr. med. Richard Wertheimer
Arabellastr. 5
81925 München


089 470 777 77 089 470 777 80 info@dr-wertheimer.de


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